Berufsbild "Diplom -
Berufspädagogin (FH)" (s. Ende dieser Seite)
Aktuelles Forschungsprojekt
Studie zum Thema:
Hebammendokumentation in Familien in belastenden
Lebenslagen
Wissenschaftliche
Praxis
Guter Start ins Kinderleben
…ist ein länderübergreifendes Modellprojekt mit
bundesgeförderter Evaluation zur frühen Förderung
elterlicher Erziehungs- und Beziehungskompetenzen in prekären
Lebenslagen und Risikosituationen insbesondere zur Prävention von
Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung im frühen
Lebensalter
Hintergrund
Ziel dieses Projekts ist eine niedrigschwellig und
interdisziplinär angelegte Versorgungsstruktur zur gezielten
Unterstützung eines guten Starts von Säuglingen und
Kleinkindern. Dazu gehört die interdisziplinäre Vernetzung
von Diensten der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens für die
Unterstützung und Versorgung von Familien mit Säuglingen und
Kleinkindern. Dabei sollen bestehende Regelstrukturen genutzt
Kooperationsformen entwickelt und erprobt werden.
An dem multizentrischen Modellprojekt nehmen die Bundesländer
Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen
teil.
Das Projekt wird von der Klinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Uniklinikums Ulm durchgeführt.
Teilprojekt „Hebammen beraten im
Krankenhaus“
Um Hebammen, Kinder-Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen, Kinder-Gesundheits- und Krankenpfleger,
Pädiaterinnen und Pädiater, Gynäkologinnen und
Gynäkologen für
Anzeichen drohender Kindeswohlgefährdung zu sensibilisieren,
finden in jeden teilnehmenden Bundesland an zwei Standorten Workshops
zum Thema „Kinderschutz“ statt. In Rheinland-Pfalz findet eine
Vernetzung zwischen diesen Workshops und der landeseigenen
Schulungsreihe „Hebammen beraten
Familien“ statt. Im Sinne gegenseitiger Anregungen und Ergänzungen
entstehen Synergieeffekte, die eine zielgerichtete und
prozessorientierte Weiterentwicklung beider Maßnahmen
fördern. Die Maßnahme umfasst
einen Workshop im Umfang von 1,5 Tagen und richtet sich an
Berufsangehörige, die im stationären Bereich tätig sind.
Info
und Flyer
"guter Start ins Kinderleben"
Seit dem 01.Juni 2005 bin ich für die
wissenschaftliche
Begleitforschung
des Modellprojekts "Hebammen
beraten Familien" des Ministeriums für Arbeit, Soziales,
Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz
verantwortlich. www.vivafamilia.de
Zu meinen Aufgaben gehören
- Planung
- Durchführung und
Prozessoptimierung
- Auswertung und Aufbereitung der
Ergebnisse

Ministerin Malu Dreyer, Eva Schneider
Pressekonferenz 21.3.2007, Mainz
Die Initiative VIVA FAMILIA soll insgesamt ein Klima
fördern, in dem die Lust auf Kinder und ein Leben mit Kindern
weiter zunehmen. VIVA FAMILIA will junge Eltern ganz praktisch beim
Start in die Familie unterstützen Ein Baustein ist die Beratung
und Begleitung durch Hebammen vor, während und nach der Geburt.
Hebammen haben im Rahmen von Geburtsvorbereitung und aufsuchender
Betreuungsarbeit in der Familienphase die Möglichkeit,
frühzeitig mit Familien in Verbindung zu treten. Dieses
Vertrauensverhältnis will das Projekt "Hebammen beraten Familien"
nutzen.
Im Rahmen einer 16-tägigen Schulungsreihe wurden an 4 Standorten
in Rheinland-Pfalz jeweils 20 Hebammen zusätzlich qualifiziert.
Die Auswertung zeigt, dass die Projektziele erreicht werden konnten:
- intensive Beratung und Betreuung der Familien von
Anfang an
- frühzeitiges Erkennen von Risikofaktoren in
Familien und die Vermittlung von Hilfen
- Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren der Kinder-
und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens zur regionalen
Gesundheitsförderung und Unterstützung von Familien
Die Maßnahme wurde zu Beginn des Jahres in ein Regelangebot
überführt.
Unter "downloads" finden
Sie ein Faltblatt mit näheren Informationen zu den Schulungen.
Den
Abschlussbericht über die Modellphase können Sie
hier
herunterladen
Dienstleistungen
Mit meinem Unternehmen "NATALIS-
projekte" biete ich Leistungen im Bereich
- Projektmanagement
- Evaluation
- Forschung
- Bildungsmanagement
In
Zusammenarbeit
mit
kompetenten, auftragsbezogenen Mitarbeitern/-innen kann ich Ihnen
umfassende, zuverlässige und faire Angebote machen! Nutzen Sie
für Anfragen z.B. mein Kontaktformular.
Berufspolitische
Praxis
Ich bin Mitglied im Bund Deutscher Hebammen und nehme
aktiv am berufspolischen Treiben teil, auf Landes- und
Bundesebene. Als Beauftragte des Hebammenverbandes für die
Abteilung "Familienhebammen" habe ich 2005 eine
bundesweite
Erfassung
aller aktiven Familienhebammen
durchgeführt und
ausgewertet.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für Juni 2007 im
Schwerpunktheft "Familienhebammen" des Hebammen Forums vorgesehen.
Darüber hinaus war ich beauftragt, ein (vorläufiges)
Curriculum
für
die Qualifizierung
von Familienhebammen
zu erstellen. Das Curriculum dient als Orientierung
für die
einzelnen Bundesländer, von denen nahezu alle nach diesem
Muster Fortbildungsreihen anbieten. Informationen für
Interessierte
über die Vorsitzenden der jeweiligen
Hebammenlandesverbände www.bdh.de
In der AG „Weiterbildung zur Familienhebamme“ haben wir mit sechs
Expertinnen an dem Berufsprofil der Familienhebamme gearbeitet und
Inhalte für eine mögliche Weiterbildung
zusammengestellt.
Das Ergebnis kann unter "Downloads" heruntergeladen werden. Im
Expertengremium
"Familienhebamme"
bin ich Mitglied einer
Arbeitsgruppe, die sich vertiefend mit politischen und
berufspolitischen Aspekten des Themas befasst. Dabei ist unser
vorrangiges Anliegen, uns für die Einrichtung eines
Weiterbildungslehrgangs für Familienhebammen einzusetzen.
Gleichzeitig
haben unsere Bemühungen die Regelung der Finanzierung von
Familienhebammen zum Inhalt. Im Februar 2007 hatten wir die
Gelegenheit, unsere Anliegen im BMFSFJ, Berlin vorzutragen.
Berufspädagogische
Praxis
Im Rahmen meines Unternehmens "NATALIS" biete ich
Konzepterstellungen für Einrichtungen
an. Beispiele:
Erstellung eines Fortbildungskonzeptes zur Qualifizierung von Hebammen
im Projekt "MOBILE", Referentinnentätigkeit (Friedrichshafen
September 2007 - Januar 2008)
Beratung und Referententätigkeit im Projekt "Sicherer Start -
frühe Hilfen für junge Familien" (Essen, April - Juni 2006)
Ich führe
Fortbildungen
für Hebammen
und verwandte Berufe durch beziehungsweise organisiere
diese. Durch meine Kontakte zu kompetenten Fachreferentinnen und
Fachreferenten kann ich bundesweit interessante und aktuelle Angebote
erstellen. Anfragen bitte über das Kontaktformular
oder evaschneider@arcor.de
Regelmässig finden Fortbildungen zum Thema "Hebammen an
Schulen" statt (Deutscher Hebammenverband). Als Seminarunterlage
für meinen Workshop "Methodik und Didaktik" dient mein Buch
"Hebammen an Schulen" (s.
Publikationen)
Zu meinen eigenen Schwerpunktthemen: "Familienhebammen",
"Hebammenprojekte", "Hebammenspezifische Bildungsangebote für
Heranwachsende an Schulen" und "Bildungsmanagement" biete ich auf
Anfrage Workshops, Seminare und Vorträge an.
Workshop "Wie kann Kooperation mit
Kinderschutz-Zentren aus Sicht von Hebammen aussehen?" Fortbildung
für MitarbeiterInnen von Kinderschutz-Zentren, Juni 2007,
Wuppertal
Hebammenlandestagung
Bad Reichenhall 2005
Referentinnentätigkeit
Meine Themen zu
Vorträgen, Workshops, Seminaren umfassen u.a.
- Betreuung von Familien mit Risikofaktoren
- Hebammen und "Frühe Hilfen"
- Zusammenarbeit von Gesundheitswesen und Kinder- und
Jugedhilfe
- Qualifikation von Hebammen und verwandten Berufen
- Transkulturelle Betreuung
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit und
Kooperationen
- Standardisierte und nicht-standardisierte Methoden in
der Hebammenforschung
- Hebammen an Schulen (Gesundheitsförderung und
Prävention)

DRK Tagung "System Familie"
5.-7.12.2007, Berlin
Foto: Hanna Geier
Als zertifizierte
Moderatorin
begleite ich Ihre Sitzungen und Tagungen.

Dr. Mauri Fries
(GAIMH), Eva Schneider
Fachtagung Berlin 2006
Als Berufspädagogin führe ich Unterricht
an
Krankenpflege/Kinderkrankenpflege, Hebammenschulen, Seminaren
für Familienpflege durch. Meine Unterrichtsfächer:
Gynäkologie, Geburtshilfe, Genetik, Ethik , das Neugeborene.
(z.Zt. nur in sehr eingeschränktem Umfang)

Hebammenfortbildung
Kassel 2006
Auf Anfrage besuche ich auch Grundschulen und
weiterführende
Schulen und gestalte den Unterricht, wenn es um Fragen rund um
Schwangerschaft, Geburt und die Zeit mit dem Baby geht. Zu dem Thema
gibt es auch eine Veröffentlichung (Schneider, E. (2008). Hebammen
an Schulen. Frankfurt am Main: Mabuse Verlag, s. auch unter
Menüpunkt "Publikationen") In höheren
Klassen ist Genetik, Schwangerschaftsabbruch, Verhütung oder
pränatale Diagnostik ein Thema. (z.Zt. nur in sehr
eingeschränktem Umfang)
Hebammenunterricht
in der Grundschule, Gaderoth 2005
Außerdem....
Meine Aktivitäten im Einzelnen finden Sie unter dem
Menüpunkt
"Vita".
Berufsbild "Diplom -
Berufspädagogin (FH)"
Da die Diplomstudiengänge durch Bachelor und
Master ersetzt werden, ist der Studiengang "Pflegepädagogik"
(Abschluss: Dipl. Berufspädagogin/Berufspädagoge) ein
Auslaufmodell. Die folgenden Angaben beziehen sich - falls nicht anders
angegeben - auf den Studiengang an der Katholischen Fachhochschule NW,
Abteilung Köln und sind retrospektiv zu verstehen (Stand 2003).
Im Studiengang Berufspädagogik für
Gesundheitsberufe erwerben Sie die Fähigkeiten und Kenntnisse, die
notwendig sind, um pädagogische Aufgaben in der Aus-, Fort- und
Weiterbildung in therapeutischen Gesundheitsfachberufen und in
Pflegeberufen übernehmen zu können. Dazu gehören sowohl
wissenschaftliche Grundlagen als auch Fach- und
Unterrichtspraxis. (Fachhochschule Bielefeld)
Das Studium umfasst 8 Semester, gliedert sich in ein
Haupt- und ein
Vertiefungsstrudium und beinhaltet ein Praxissemester.
Inhalte im Grundstudium
- Pflegewissenschaft
(Modelle, Konzepte und Theorien der professionellen Pflege,
Pflegemanagerielle Implementierung der Pflegeforschung)
- Betriebswirtschaftslehre
(Gesundheitsökonomie)
- Medizin
(Grundlagen des Qualitätsmanagementes, Evidence based Medicine,
QS, QM, TQM,
- Rechtswissenschaft
(zivilrechtliche Haftung des Pflegepersonals, spezielle Rechtsfragen
der Pflegeberufe, Haftungsrechtliche und strafrechtliche Sonderprobleme
im Gesundheitswesen)
- Gesundheits- und
Sozialpolitik (Sozialprinzipien, gesetzliche
Krankenversicherung, internationales Gesundheitswesen, demographische
Entwicklung und Zukunft des Sozialsystems, Ursachen und Probleme der
Arbeitslosigkeit)
- Gesundheits- und
Sozialforschung (Erhebungsmethoden, Analysemethoden,
Hypothesenbildung, Operationalisierung der Hypothesen,
Auswahlpläne)
- Psychologie/Soziologie
(Lehren und Lernen als person- und themenzentrierte Interaktion,
ausgwählte psychologischer Aspekte formalisierter Lehr/Lernprozesse
- Erziehungswissenschaft/Allgemeine
Didaktik (Grundfragen didaktischen
Handelns, Modelle der Didaktik, spezielle Fragen der Erwachsenenbildung)
- Theologie
(Angewandte Ethik im Gesundheitswesen, Nächstenliebe und Freiheit)
- Pädagogik
(Erwachsenenbildung)
- Bildungsmanagement
- Pflegepädagogik/Fachdidaktik
(Unterrichtsanalyse, Unterrichtsplanung und -beurteilung in der
Pflegeaus-, -fort- und -weiterbildung, Fachdidaktik Pflege,
Curriculumentwicklung, Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsreihen,
- Bildungsorganisation
- Pädagogische
Psychologie
- Studienbegleitende
Supervision
Inhalte im Vertiefungsstudium
- Medizinisch-naturwissenschaftliches Vertiefungsstudium
Evidenzbasierte
Medizin als Grundlage für die medizinische Lehre in der Pflege
(Bewertung klinischer Studien,
Recherche von klinischen Studien im Internet)
- Gesellschaftswissenschaftliches Vertiefungsstudium
Ausgewählte
Fragen zur Anthropologie
- Berufskundlich-rechtliches
Vertiefungsstudium
Wie aus den Studieninhalten ersichtlich, vermittelt das Studium ein
breites Spektrum an berufspädagogischem Wissen. Die Arbeitsfelder
sind daher sehr vielseitig und können hier nicht erschöpfend
dargestellt werden! |